Donnerstag, 8. April 2010

Lesung im Literaturhaus in Hamburg. War schön, hat Spaß gemacht, obwohl ich erst nicht so Lust hatte. Das Abendblatt hat was Nettes geschrieben:

"Katrin Seddig, der zweiten und in Niendorf lebenden Debütantin, wäre zu wünschen, dass der Verlag (Rowohlt Berlin) ihren Roman "Runterkommen" mehr bewerben würde. Denn Seddig, die 2008 den Hamburger Förderpreis für Literatur erhielt, erzählt in einer so wundervollen Prosa vom Verfall eines Anwalts, dass der Leser nicht weiß, ob er lachen oder weinen soll. Nach Ranks melancholischer Twentysomething-Tristesse ist "Runterkommen" ein interessanter Gegenpol - die Anfangsvierziger erscheinen als skurrile, egoistische und derbe Tragikomiker. Der Beste von ihnen ist Anwalt Erik. Er verliebt sich in die Putzfrau Dani, die im Nachbargarten campiert und zu Erik hinüberstarrt. Dieses Starren gefällt Erik so gut, dass er ganz prächtig erigiert. Ja, tatsächlich! Die Erregung, die Begeisterung lässt ihn zuschanden gehen. Frau und Kinder verlassen ihn, dabei sucht Erik doch nur Liebe."

(Thomas Andre)


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